// Allgemein

Die empfindliche Kopfregion vor Gefahren schützen

Der Kopf gehört zu den empfindlichsten Regionen des menschlichen Körpers. Verschiedene mechanische Fremdeinwirkungen können nicht nur Haut und Knochen schädigen, sondern vor allem auch das Gehirn mit seinen lebenswichtigen Funktionen. Um sich vor diesen Einflüssen zu schützen, entdeckte der Mensch bereits vor Jahrhunderten die Kopfbedeckung.

Spezialisierte Schutzhelme und somit der industrielle Schutzhelm, wie wir ihn heute kennen, kamen erst mit dem Zeitalter der Industrialisierung auf. In der heutigen Arbeitswelt müssen Schutzhelme unterschiedliche Gefährdungsbereiche abdecken. 

  • Diese Bereiche lassen sich in fünf Kategorien einteilen:
    • Mechanisch: Optische Prüfmethoden
    • Chemisch: Nicht-optische Prüfmethoden
    • Thermisch: Filter für Schweißarbeiten
    • Optisch: Ultraviolett-Schutzfilter
    • Elektrisch: Infrarot-Schutzfilter
  • Mechanisch: Optische Prüfmethoden
  • Chemisch: Nicht-optische Prüfmethoden
  • Thermisch: Filter für Schweißarbeiten
  • Optisch: Ultraviolett-Schutzfilter
  • Elektrisch: Infrarot-Schutzfilter
Um sich vor diesen Fremdeinwirkungen zu schützen, entdeckte der Mensch bereits vor Jahrhunderten die Kopfbedeckung.

// SERVICES – Auswahlhilfe

Kriterien für den richtigen Kopf- und Gesichtsschutz

Sicherheit

Je nach Tätigkeit und Einflussfaktoren kommen verschiedene Produkte zum Kopf- und Gesichtsschutz infrage. Das wichtigste Auswahlkriterium ist dabei der Sicherheitsaspekt. Schutzhelme für den Bau müssen andere Anforderungen erfüllen als Schutzhelme für die Industrie, Heißbetriebe oder Elektriker.

// SERVICES – Auswahlhilfe

Kriterien für den richtigen Kopf- und Gesichtsschutz

Tragekomfort und Tragedauer

Wie jedes Element der persönlichen Schutzausrüstung kann der Kopf- und Gesichtsschutz zur Belastung für den Mitarbeiter werden, etwa aufgrund des zusätzlichen Gewichts oder des eingeschränkten Sichtfeldes.

Deshalb spielt der Tragekomfort bei der Auswahl des geeigneten Produkts eine entscheidende Rolle: Bei Industrieschutzhelmen sollten zum Beispiel die Tragbänder einer Innenausstattung (1) aus Textilbändern hergestellt und ein Schweißband (2) vorhanden sein. Zudem darf nur Kopfschutz ausgewählt werden, der eine individuelle Anpassung (3) ermöglicht (§ 2 der PSA-Benutzungsverordnung). Bei Industrieschutzhelmen erfolgt die genaue Anpassung auf den Kopfumfang des Trägers durch eine Feineinstellung.

// AUSWAHLHILFE

Gesichtsschutz

Schutzhelme

Schutzhelme

Anstoßkappen

Gesichtsschutz

Schutzhelme

Schweißermaske

Anstoßkappen

Gesichtsschutz

Schweißermaske

Schweißermaske

Anstoßkappen

// Normen und Standards

Wichtige gesetzliche Vorgaben

Verschiedene deutsche und europäische Normen legen fest, über welche Eigenschaften der jeweilige Kopf- und Gesichtsschutz verfügen muss.

  • Hierzu gehören:
    • DIN EN 397: Industrieschutzhelme
    • DIN EN 812: Industrie-Anstoßkappen
    • EN 50365: Elektrisch isolierende Helme für Arbeiten an Niederspannungsanlagen
    • EN 168: Nicht-optische Prüfmethoden
    • EN 166: Vorsatzscheiben / Klares Sichtglas
      Speziell zum Kopf- und Gesichtsschutz für Schweißarbeiten gelten folgende Normen:
    • EN 169 zu Filter für Schweißarbeiten
    • EN 175 für Schweißmasken
    • EN 379 zu Automatikschweißfiltern
  • DIN EN 397: Industrieschutzhelme
  • DIN EN 812: Industrie-Anstoßkappen
  • EN 50365: Elektrisch isolierende Helme für Arbeiten an Niederspannungsanlagen
  • EN 168: Nicht-optische Prüfmethoden
  • EN 166: Vorsatzscheiben / Klares Sichtglas

Speziell zum Kopf- und Gesichtsschutz für Schweißarbeiten gelten folgende Normen:

  • EN 169 zu Filter für Schweißarbeiten
  • EN 175 für Schweißmasken
  • EN 379 zu Automatikschweißfiltern